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Tobi­as Hoff­mann im Inter­view: War­um Empa­thie das wich­tigs­te Dia­­gno­­se-Tool ist

27.12.2025
Team Com­pu­ter­BUT­LER

Wenn wir an IT-Sup­port den­ken, schie­ßen uns meist Bil­der von dunk­len Kel­ler­räu­men, blin­ken­den Ser­ver-LEDs und Men­schen in den Kopf, die in einer Spra­che spre­chen, die nur aus Akro­ny­men und Feh­ler­mel­dun­gen besteht. Der klas­si­sche IT-Sup­port gilt als tech­no­kra­tisch, kühl und oft ein wenig unge­dul­dig mit denen, die „die Tech­nik ein­fach nicht ver­ste­hen“. In die­ser Welt ist ein Pro­blem ein Ticket, und ein Ticket ist eine logi­sche Glei­chung, die gelöst wer­den muss.

Tobi­as Hoff­mann, Lei­ter des Help­desks bei Com­pu­ter­BUT­LER, bricht radi­kal mit die­sem Kli­schee. Für ihn beginnt jede tech­ni­sche Dia­gno­se nicht im Quell­code oder im Netz­werk­pro­to­koll, son­dern beim Men­schen am ande­ren Ende der Lei­tung. In einer Welt, die sich immer schnel­ler digi­ta­li­siert, ist er davon über­zeugt, dass Empa­thie kei­ne „net­te Zuga­be“ ist, son­dern die schärfs­te Waf­fe in sei­nem Arse­nal als Pro­blem­lö­ser.

Wir haben mit Tobi­as dar­über gespro­chen, war­um die emo­tio­na­le Intel­li­genz im IT-Ser­vice oft unter­schätzt wird, wie man einen „auf­ge­brach­ten User“ wie­der ein­fängt und war­um die bes­te IT-Archi­tek­tur wert­los ist, wenn der Mensch dahin­ter sich nicht ver­stan­den fühlt.

Kapi­tel 1: Jen­seits des Feh­ler­spei­chers – Den Men­schen hin­ter dem Ticket sehen

Fra­ge: Tobi­as, du lei­test den Help­desk bei Com­pu­ter­BUT­LER. Hand aufs Herz: Nervt es dich manch­mal, wenn Anwen­der zum zehn­ten Mal ihr Pass­wort ver­ges­sen haben oder am „fal­schen Ste­cker“ zie­hen?

Tobi­as Hoff­mann: (lacht) Nein, ehr­lich gesagt nicht. Wer so denkt, hat den Kern unse­res Jobs nicht ver­stan­den. Wir sind kei­ne „Feh­ler-Behe­ber“, wir sind „Arbeits­fä­hig­keits-Ermög­li­cher“. Wenn jemand anruft, weil sein Pass­wort nicht funk­tio­niert, dann ist das tech­ni­sche Pro­blem tri­vi­al. Aber das mensch­li­che Pro­blem dahin­ter ist: Die­se Per­son steht unter Druck. Sie hat viel­leicht in zehn Minu­ten eine wich­ti­ge Prä­sen­ta­ti­on vor dem Vor­stand, oder sie muss eine drin­gen­de Über­wei­sung täti­gen. Der Frust über die Tech­nik ist nur das Ven­til für den Stress im Job. Wenn ich das erken­ne, ändert sich mei­ne gesam­te Her­an­ge­hens­wei­se.

Fra­ge: Du sagst, Empa­thie ist dein wich­tigs­tes Dia­gno­se-Tool. Das klingt für einen Tech­ni­ker fast schon pro­vo­kant. Kannst du das erklä­ren?

Tobi­as Hoff­mann: Es ist eigent­lich ganz logisch. Wenn ein Anwen­der ein Pro­blem hat, ist er oft gestresst oder ver­un­si­chert. In die­sem Zustand ist die Feh­ler­be­schrei­bung meis­tens unprä­zi­se. „Es geht nichts mehr“ oder „Der Com­pu­ter spinnt“ sind klas­si­sche Aus­sa­gen. Ein rei­ner Tech­ni­ker ohne Empa­thie wird hier schnell unge­dul­dig, stellt zu kom­pli­zier­te Fra­gen und erhöht damit den Stress beim Gegen­über.

Empa­thie erlaubt mir, den emo­tio­na­len Lärm her­aus­zu­fil­tern. Ich höre nicht nur auf das, was der Kun­de sagt, son­dern dar­auf, wie er es sagt. Ich vali­die­re zuerst sei­ne Situa­ti­on: „Ich ver­ste­he, dass das gera­de extrem ärger­lich ist, beson­ders vor Ihrem Ter­min. Wir küm­mern uns jetzt gemein­sam dar­um.“ In dem Moment, in dem der Kun­de merkt, dass ich nicht nur sein Ticket sehe, son­dern sei­ne Situa­ti­on, sinkt der Stress­pe­gel. Und ein ent­spann­ter Kun­de kann mir viel prä­zi­ser sagen, was eigent­lich pas­siert ist. Empa­thie ist also die Abkür­zung zur kor­rek­ten tech­ni­schen Dia­gno­se.

Fra­ge: Das bedeu­tet, du inves­tierst Zeit in die Psy­cho­lo­gie, um spä­ter Zeit bei der Tech­nik zu spa­ren?

Tobi­as Hoff­mann: Abso­lut. Wir nen­nen das bei uns im Team den „Empa­thie-Hebel“. Ein kur­zes, ehr­li­ches Ver­ständ­nis­zei­chen am Anfang eines Gesprächs spart uns oft zehn Minu­ten frus­trie­ren­des Hin- und Her-Fra­gen. Es baut eine Brü­cke. Der Kun­de wird vom „Geg­ner der Tech­nik“ zum Part­ner bei der Feh­ler­su­che. Wenn wir gemein­sam lachen kön­nen, wäh­rend wir den Feh­ler suchen, haben wir bei­de gewon­nen. Die IT wird dann nicht mehr als eine feind­li­che Macht wahr­ge­nom­men, son­dern als ein unter­stüt­zen­des Team.

Kapi­tel 2: Der Sup­port als Kri­sen­ma­na­ger – Psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit im Mit­tel­stand

Fra­ge: Beson­ders im Mit­tel­stand sind die Abhän­gig­kei­ten von der IT enorm. Ein Aus­fall der Waren­wirt­schaft kann dort schnell exis­tenz­be­dro­hend wir­ken. Merkst du die­sen Druck im Help­desk?

Tobi­as Hoff­mann: Jeden Tag. Wir sind oft die psy­cho­lo­gi­sche Seel­sor­ge für IT-Lei­ter oder Geschäfts­füh­rer. Wenn dort ein Sys­tem steht, geht es nicht um eine Zei­le Code, son­dern um rea­le wirt­schaft­li­che Ein­bu­ßen pro Minu­te. In sol­chen Momen­ten ist unse­re Auf­ga­be zu 20 % tech­nisch und zu 80 % psy­cho­lo­gisch.

Die Leu­te brau­chen in der Kri­se das Gefühl von Sou­ve­rä­ni­tät. Sie müs­sen wis­sen: Da ist jemand am ande­ren Ende, der nicht nur weiß, was er tut, son­dern der auch die Ruhe bewahrt. Unse­re „Prag­ma­ti­sche Archi­tek­tur“ bedeu­tet hier auch, dass wir die Kom­mu­ni­ka­ti­on so gestal­ten, dass sie Sicher­heit ver­mit­telt. Wir geben regel­mä­ßi­ge Updates, wir spre­chen eine ver­ständ­li­che Spra­che und wir ver­ste­cken uns nicht hin­ter tech­ni­schem Jar­gon. Wenn der Kun­de merkt, dass wir einen kla­ren Plan haben, kehrt die Hand­lungs­fä­hig­keit in das Unter­neh­men zurück. Und genau das ist unser Job: Wir stel­len nicht nur Ser­ver wie­der her, wir stel­len das Ver­trau­en in die eige­ne Infra­struk­tur wie­der her.

Kapi­tel 3: Die Spra­che der Brü­cken­bau­er – War­um Fach­chi­ne­sisch im Sup­port Gift ist

Fra­ge: Tobi­as, ein häu­fi­ger Vor­wurf an IT-Abtei­lun­gen ist, dass sie eine Geheim­spra­che spre­chen. Man hat ein Pro­blem, bekommt eine Ant­wort vol­ler tech­ni­scher Begrif­fe und fühlt sich danach oft düm­mer als vor­her. Wie gehst du im Team damit um?

Tobi­as Hoff­mann: Das ist die größ­te Bar­rie­re im IT-Ser­vice. Ich sage mei­nem Team immer: „Wer sein Wis­sen nicht ein­fach erklä­ren kann, hat es selbst nicht tief genug ver­stan­den.“ Fach­chi­ne­sisch ist oft ein Schutz­schild. Wenn man sich hin­ter Abkür­zun­gen wie DHCP, DNS oder Latenz­zei­ten ver­steckt, signa­li­siert man Über­le­gen­heit. Aber im Help­desk wol­len wir kei­ne Über­le­gen­heit, son­dern Ver­bun­den­heit.

Ein guter Sup­port­er ist ein Über­set­zer. Wenn ein Anwen­der sagt: „Mein Inter­net geht nicht“, dann bringt es nichts, ihm zu erklä­ren, dass der Gate­way-Ser­ver kei­ne IP-Lea­ses mehr ver­teilt. Er will wis­sen: „Wann kann ich wie­der arbei­ten?“ Wir über­set­zen die tech­ni­sche Kom­ple­xi­tät in die Lebens­rea­li­tät des Nut­zers. Wir nut­zen Ana­lo­gien aus dem All­tag – das Auto, das Haus, die Auto­bahn. In dem Moment, in dem der Anwen­der ver­steht, war­um etwas pas­siert, ohne sich von der Tech­nik erschla­gen zu füh­len, wächst das gegen­sei­ti­ge Ver­ständ­nis. Und die­ses Ver­ständ­nis ist die Basis für eine lang­fris­tig rei­bungs­lo­se Zusam­men­ar­beit.

Fra­ge: Gibt es eine spe­zi­fi­sche Stra­te­gie, wie ihr kom­ple­xe Lösun­gen ver­mit­telt?

Tobi­as Hoff­mann: Wir nen­nen das „Con­tex­tu­al Empower­ment“. Wir lösen nicht nur das Pro­blem, son­dern wir erklä­ren in zwei Sät­zen, wie der Anwen­der es beim nächs­ten Mal viel­leicht selbst lösen kann – oder wie er das Risi­ko mini­miert. Aber eben nicht beleh­rend, son­dern unter­stüt­zend. Wenn wir zum Bei­spiel ein Pro­blem mit einem syn­chro­ni­sie­ren­den Doku­ment lösen, erklä­ren wir kurz das Prin­zip der Ver­sio­nie­rung. Der Nut­zer fühlt sich danach nicht wie ein Bitt­stel­ler, son­dern wie jemand, der gera­de ein neu­es Werk­zeug für sei­nen digi­ta­len Werk­zeug­kas­ten bekom­men hat. Das redu­ziert lang­fris­tig die Anzahl der Tickets und erhöht die Sou­ve­rä­ni­tät der Mit­ar­bei­ter in den Unter­neh­men unse­rer Kun­den.

Kapi­tel 4: Akti­ves Zuhö­ren als Prä­zi­si­ons­werk­zeug

Fra­ge: Zuhö­ren klingt so ein­fach, wird aber oft als „wei­che Fähig­keit“ unter­schätzt. Wie setzt ihr akti­ves Zuhö­ren metho­disch im Help­desk ein?

Tobi­as Hoff­mann: Akti­ves Zuhö­ren ist im Sup­port ein Prä­zi­si­ons­werk­zeug, fast wie ein Skal­pell. Ein Anwen­der ruft an und schil­dert eine Ket­te von Ereig­nis­sen. Ein schlech­ter Tech­ni­ker hört nur das ers­te Schlag­wort („Dru­cker“) und unter­bricht sofort mit einer Stan­dard­lö­sung. Ein empa­thi­scher Tech­ni­ker lässt den Nut­zer aus­re­den.

War­um? Weil im zwei­ten oder drit­ten Satz oft die ent­schei­den­de Infor­ma­ti­on steckt, die die tech­ni­sche Ursa­che erst wirk­lich ein­grenzt. Wir nut­zen Tech­ni­ken wie das Para­phra­sie­ren: „Habe ich Sie rich­tig ver­stan­den, dass der Dru­cker zwar das Papier ein­zieht, aber die Feh­ler­mel­dung erst erscheint, wenn Sie aus dem ERP-Sys­tem dru­cken?“

In die­sem Moment pas­sie­ren zwei Din­ge gleich­zei­tig:

  1. Tech­nisch: Wir vali­die­ren die Feh­ler­quel­le und schlie­ßen fal­sche Fähr­ten sofort aus. Das spart uns unzäh­li­ge Minu­ten inef­fek­ti­ver Feh­ler­su­che.
  2. Mensch­lich: Der Nut­zer fühlt sich ernst genom­men. Er merkt: „Da hört mir wirk­lich jemand zu und denkt mit.“

Das ist der Grund, war­um wir bei Com­pu­ter­BUT­LER kei­ne star­ren Call-Cen­ter-Skrip­te nut­zen. Ein Skript ist das Gegen­teil von Empa­thie. Es ist eine Maschi­ne, die ver­sucht, einen Men­schen in eine Schub­la­de zu ste­cken. Wir set­zen auf ech­te Dia­lo­ge. Unse­re Dia­gno­se-Qua­li­tät ist dadurch um ein Viel­fa­ches höher als bei auto­ma­ti­sier­ten Stan­dard-Hot­lines.

Kapi­tel 5: Der „Aha-Moment“ – Wenn Tech­nik plötz­lich Sinn ergibt

Fra­ge: Was ist für dich per­sön­lich der befrie­di­gends­te Moment in dei­nem Job als Help­desk-Lei­ter?

Tobi­as Hoff­mann: Es ist genau die­ser Moment, wenn am ande­ren Ende der Lei­tung die Anspan­nung abfällt und ein ech­tes „Aha!“ kommt. Nicht nur, weil das Pro­blem gelöst ist, son­dern weil der Anwen­der sich in sei­ner Not nicht mehr allein gelas­sen fühlt. Wir bekom­men oft Feed­back wie: „End­lich mal jemand, der mir das so erklärt hat, dass ich es ver­ste­he.“

Das zeigt mir, dass wir unse­ren Auf­trag als „Prag­ma­ti­sche Archi­tek­ten“ erfül­len. Wir bau­en eben nicht nur Ser­ver­land­schaf­ten, son­dern wir gestal­ten die täg­li­che Erfah­rung der Men­schen mit ihrer Tech­nik. Wenn ein Mit­ar­bei­ter nach einem Anruf bei uns mit einem Lächeln wei­ter­ar­bei­tet, anstatt frus­triert in die Kaf­fee­pau­se zu flüch­ten, dann haben wir einen rea­len wirt­schaft­li­chen Wert für das Kun­den­un­ter­neh­men geschaf­fen. Wir haben die Pro­duk­ti­vi­tät geret­tet, indem wir die mensch­li­che Schnitt­stel­le geheilt haben. Das ist weit mehr als nur ein geschlos­se­nes Ticket – das ist Ser­vice-Exzel­lenz mit See­le.

Kapi­tel 6: Ver­ba­les Judo im IT-Sup­port – Die Psy­cho­lo­gie der Dees­ka­la­ti­on

Fra­ge: Tobi­as, wir müs­sen über die schwie­ri­gen Momen­te spre­chen. Jeder im Sup­port kennt sie: Der Anwen­der ist wütend, schreit viel­leicht sogar am Tele­fon, weil ein Pro­jekt­ter­min platzt und die Tech­nik streikt. Wie bleibst du in sol­chen Momen­ten ruhig?

Tobi­as Hoff­mann: Zuerst ein­mal muss man sich klar­ma­chen: Der Zorn des Kun­den gilt nicht mir per­sön­lich. Er gilt der Situa­ti­on. Ich nut­ze hier eine Tech­nik, die ich „Ver­ba­les Judo“ nen­ne. Wenn jemand mit vol­ler emo­tio­na­ler Wucht auf mich zukommt, ver­su­che ich nicht, mit glei­cher Kraft dage­gen­zu­hal­ten. Ich blo­cke nicht ab, denn das wür­de die Situa­ti­on nur eska­lie­ren las­sen. Statt­des­sen neh­me ich die Ener­gie auf und lei­te sie um.

Wenn mich jemand anschreit, sen­ke ich mei­ne Stim­me. Ich spre­che lang­sa­mer und lei­ser. Das zwingt das Gegen­über unbe­wusst dazu, eben­falls lei­ser zu wer­den, um mich über­haupt zu ver­ste­hen. Und dann kommt der wich­tigs­te Satz: „Ich höre, wie mas­siv Sie das gera­de unter Druck setzt, und ich ver­si­che­re Ihnen, dass ich jetzt mei­ne vol­le Auf­merk­sam­keit dar­auf rich­te, die­sen Druck von Ihnen zu neh­men.“

In die­sem Moment wech­selt die Dyna­mik. Ich bin nicht mehr der Blitz­ab­lei­ter für sei­nen Frust, son­dern ich posi­tio­nie­re mich als sein engs­ter Ver­bün­de­ter gegen das tech­ni­sche Pro­blem. Das ist ange­wand­te Empa­thie in einer Kri­sen­si­tua­ti­on.

Fra­ge: Gibt es Momen­te, in denen Empa­thie an ihre Gren­zen stößt? Zum Bei­spiel, wenn jemand wirk­lich aus­fal­lend wird?

Tobi­as Hoff­mann: Pro­fes­sio­na­li­tät bedeu­tet auch, Gren­zen zu set­zen. Empa­thie ist kei­ne Ein­bahn­stra­ße. Wenn ein Gespräch die Ebe­ne des gegen­sei­ti­gen Respekts ver­lässt, wei­se ich höf­lich, aber bestimmt dar­auf hin: „Ich möch­te Ihnen wirk­lich hel­fen, aber in die­sem Ton­fall ist eine kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit nicht mög­lich. Las­sen Sie uns kurz durch­at­men und dann sach­lich wei­ter­ma­chen.“

Meis­tens folgt dar­auf eine Ent­schul­di­gung. Die Leu­te mer­ken selbst, dass sie über das Ziel hin­aus­ge­schos­sen sind. Der Punkt ist: Ein empa­thi­scher Sup­port-Mit­ar­bei­ter ist kein Fuß­ab­tre­ter. Er ist ein sou­ve­rä­ner Exper­te, der die emo­tio­na­le Füh­rung im Gespräch über­nimmt. Wer sich selbst füh­ren kann, kann auch den Kun­den füh­ren.

Kapi­tel 7: Die gol­de­nen 30 Sekun­den – War­um der Ein­stieg über Erfolg oder Miss­erfolg ent­schei­det

Fra­ge: Du legst viel Wert auf den Beginn eines Gesprächs. War­um sind die ers­ten Sekun­den so ent­schei­dend für den wei­te­ren Ver­lauf des Sup­ports?

Tobi­as Hoff­mann: Die ers­ten 30 Sekun­den eines Calls sind das psy­cho­lo­gi­sche Fun­da­ment. In die­ser Zeit ent­schei­det der Anwen­der unbe­wusst, ob er mir ver­traut oder ob er sich auf einen „Kampf“ ein­stel­len muss.

Wenn ich mich mit einer mono­to­nen Stim­me mel­de, die signa­li­siert: „Oh nein, schon wie­der ein Anru­fer“, dann habe ich schon ver­lo­ren. Wenn ich mich aber mit einer wachen, prä­sen­ten und freund­li­chen Stim­me mel­de, sen­de ich ein Signal der Hand­lungs­fä­hig­keit. Ich signa­li­sie­re: „Ich bin da, ich bin kom­pe­tent und ich bin bereit.“

Wir ach­ten im Team sehr dar­auf, den Namen des Anru­fers kor­rekt zu ver­wen­den und uns an das letz­te Gespräch zu erin­nern, falls wir vor kur­zem schon ein­mal Kon­takt hat­ten. „Schön, dass wir uns wie­der­hö­ren, Herr Mül­ler. Läuft der Dru­cker von letz­ter Woche noch ein­wand­frei?“ Sol­che klei­nen Details bau­en eine emo­tio­na­le Bank­ver­bin­dung auf. Wenn wir spä­ter im Gespräch an einen Punkt kom­men, an dem es tech­nisch schwie­rig wird, zeh­ren wir von die­sem Gut­ha­ben an Ver­trau­en.

Kapi­tel 8: Trai­ning für den Ernst­fall – Wie man Empa­thie lernt

Fra­ge: Kann man Empa­thie eigent­lich trai­nie­ren? Oder muss man als „Men­schen­freund“ gebo­ren sein, um dei­nen Job gut zu machen?

Tobi­as Hoff­mann: Man kann die Tech­ni­ken der empa­thi­schen Kom­mu­ni­ka­ti­on defi­ni­tiv ler­nen. Aber die Grund­hal­tung – das ech­te Inter­es­se am Erfolg des ande­ren – die muss man mit­brin­gen.

Wir machen bei Com­pu­ter­BUT­LER regel­mä­ßig Rol­len­spie­le im Team. Wir spie­len extre­me Sze­na­ri­en durch: Der „Chef, der sofort Ergeb­nis­se will“, die „Mit­ar­bei­te­rin, die kurz vor den Trä­nen steht“, der „Tech­nik-Skep­ti­ker“. Wir ana­ly­sie­ren danach: Wel­che For­mu­lie­run­gen haben gehol­fen? Wann ist die Stim­mung gekippt?

Das Wich­tigs­te, was ich mei­nem Team bei­brin­ge, ist die Selbst­re­fle­xi­on. Nach einem schwie­ri­gen Gespräch fra­gen wir uns nicht nur: „Ist das Ticket gelöst?“, son­dern auch: „Wie fühlt sich der Kun­de jetzt wahr­schein­lich?“ Wenn wir die­se Fra­ge mit „erleich­tert und wert­ge­schätzt“ beant­wor­ten kön­nen, war es ein exzel­len­ter Job.

Fra­ge: Das klingt nach einem hohen emo­tio­na­len Invest­ment für das Team. Wie schützt du dei­ne Mit­ar­bei­ter vor dem Burn­out, wenn sie stän­dig die Emo­tio­nen ande­rer auf­sau­gen?

Tobi­as Hoff­mann: Das ist eine Füh­rungs­auf­ga­be. Wir haben eine Kul­tur des „Debrie­fings“. Wenn ein Kol­le­ge einen wirk­lich har­ten Call hat­te, neh­men wir ihn kurz aus der War­te­schlan­ge. Wir spre­chen dar­über, wir lachen den Stress gemein­sam weg. Empa­thie nach außen funk­tio­niert nur, wenn sie auch nach innen gelebt wird. Ein Team, das sich unter­ein­an­der nicht unter­stützt, kann nie­mals empa­thisch zum Kun­den sein. Wir pas­sen auf­ein­an­der auf, damit wir für unse­re Kun­den die Fel­sen in der Bran­dung blei­ben kön­nen.

Kapi­tel 9: Empa­thie vs. Mit­leid – Die stra­te­gi­sche Tren­nung

Fra­ge: Ein kri­ti­scher Punkt: Läuft man nicht Gefahr, in Mit­leid zu ver­fal­len und dadurch die Objek­ti­vi­tät oder die Effi­zi­enz zu ver­lie­ren?

Tobi­as Hoff­mann: Das ist eine extrem wich­ti­ge Unter­schei­dung. Mit­leid bedeu­tet, ich lei­de mit dem Kun­den. Das hilft nie­man­dem, es macht mich nur hand­lungs­un­fä­hig. Wenn ich mit­lei­de, fan­ge ich an, die tech­ni­sche Stren­ge zu ver­nach­läs­si­gen oder unnö­ti­ge Über­stun­den zu schie­ben, die das Pro­blem nicht schnel­ler lösen.

Empa­thie hin­ge­gen bedeu­tet: Ich ver­ste­he die Emo­ti­on des Kun­den, behal­te aber mei­ne pro­fes­sio­nel­le Distanz. Ich erken­ne: „Aha, der Kun­de hat Angst um sei­ne Daten.“ Die­se Erkennt­nis nut­ze ich, um ihn zu beru­hi­gen und ihn metho­disch durch den Pro­zess der Wie­der­her­stel­lung zu füh­ren. Empa­thie ist ein Erkennt­nis-Tool, Mit­leid ist eine emo­tio­na­le Fal­le. Wir schu­len unse­re Mit­ar­bei­ter dar­in, die­se Gren­ze scharf zu zie­hen. Wir wol­len küh­le Köp­fe bei der Dia­gno­se, aber war­me Her­zen bei der Ver­mitt­lung. Nur so bleibt man lang­fris­tig leis­tungs­fä­hig und gesund.

Kapi­tel 10: Daten­ba­sier­te Empa­thie – Kann man Gefüh­le in Kenn­zah­len mes­sen?

Fra­ge: Tobi­as, in der Manage­ment-Welt gilt oft der Satz: „Was man nicht mes­sen kann, kann man nicht mana­gen.“ Empa­thie wirkt jedoch sehr sub­jek­tiv. Wie stellst du sicher, dass dein Team den hohen Stan­dard hält, ohne sich nur auf das Bauch­ge­fühl zu ver­las­sen?

Tobi­as Hoff­mann: Das ist eine berech­tig­te Fra­ge. Wir nut­zen tat­säch­lich Daten, um unse­re Empa­thie-Leis­tung zu objek­ti­vie­ren, aber wir inter­pre­tie­ren sie anders als ein klas­si­sches Call-Cen­ter. Die wich­tigs­te Kenn­zahl für uns ist nicht die „Avera­ge Hand­ling Time“ – also wie schnell wir jeman­den abwür­gen – son­dern die Kun­den­zu­frie­den­heit nach dem Ticket-Abschluss, der soge­nann­te CSAT-Score.

Aber wir gehen noch einen Schritt wei­ter: Wir nut­zen moder­ne Text-Ana­ly­se-Tools, die uns ein „Sen­ti­ment-Feed­back“ geben. Das Sys­tem erkennt zum Bei­spiel, mit wel­cher Tona­li­tät ein Ticket eröff­net wur­de. Wenn ein Anwen­der in Groß­buch­sta­ben schreibt oder Wör­ter wie „Kata­stro­phe“ oder „ver­zwei­felt“ nutzt, prio­ri­siert unser Sys­tem die­ses Ticket nicht nur nach tech­ni­scher Dring­lich­keit, son­dern auch nach emo­tio­na­ler Inten­si­tät.

Das nen­nen wir „daten­ba­sier­te Empa­thie“. Die Daten sagen uns: „Ach­tung, hier braucht jemand gera­de beson­ders viel mensch­li­che Zuwen­dung.“ Mein Job als Lei­ter ist es dann, genau den Kol­le­gen auf die­ses Ticket zu set­zen, der die stärks­ten dees­ka­lie­ren­den Fähig­kei­ten hat. Wir nut­zen Tech­nik, um mensch­li­che Stär­ken geziel­ter ein­zu­set­zen.

Fra­ge: Das heißt, ihr messt nicht nur, ob das Pro­blem gelöst wur­de, son­dern auch, wie sich die Stim­mung des Kun­den wäh­rend des Pro­zes­ses ver­än­dert hat?

Tobi­as Hoff­mann: Exakt. Ein erfolg­rei­ches Ticket ist für mich eines, das „rot“ (wütend/gestresst) star­te­te und „grün“ (dankbar/entspannt) ende­te. Wenn die tech­ni­sche Lösung per­fekt war, der Kun­de sich aber am Ende immer noch nicht wert­ge­schätzt fühlt, haben wir aus Sicht der Ser­vice-Exzel­lenz ver­sagt. Wir ana­ly­sie­ren sol­che Ver­läu­fe im Team-Mee­ting: „Was hat hier dazu geführt, dass der Kun­de trotz der schnel­len Lösung unzu­frie­den blieb?“ Oft ist es eine Nuan­ce in der Wort­wahl. Die­se Fein­jus­tie­rung macht den Unter­schied zwi­schen einem IT-Lie­fe­ran­ten und einem ech­ten Part­ner aus.

Kapi­tel 11: Künst­li­che Intel­li­genz im Help­desk – Fluch oder Segen für die Empa­thie?

Fra­ge: Wir befin­den uns mit­ten in der KI-Revo­lu­ti­on. Über­all wer­den Chat­bots ein­ge­setzt, um den Sup­port zu auto­ma­ti­sie­ren. Wird die mensch­li­che Empa­thie im Help­desk bald durch Algo­rith­men ersetzt?

Tobi­as Hoff­mann: (ent­schie­den) Nein. Im Gegen­teil: Die KI wird den Wert ech­ter mensch­li­cher Empa­thie mas­siv stei­gern. Wir müs­sen ver­ste­hen, was KI kann und was sie nicht kann. Eine KI ist her­vor­ra­gend dar­in, Mus­ter in Mil­lio­nen von Daten­zei­len zu fin­den oder Stan­dard­fra­gen in Sekun­den zu beant­wor­ten. Wenn ein Anwen­der wis­sen will, wie er eine Abwe­sen­heits­no­tiz in Out­look ein­rich­tet, ist ein Bot ein wun­der­ba­res Werk­zeug für die Selbst­hil­fe.

Aber eine KI hat kein Bewusst­sein. Sie kann Mit­ge­fühl simu­lie­ren, aber sie kann es nicht emp­fin­den. In einer ech­ten Kri­se – wenn der Ser­ver steht und der Geschäfts­füh­rer unter Hoch­druck steht – merkt ein Mensch sofort, ob er mit einer Maschi­ne spricht oder mit einem Exper­ten, der wirk­lich mit­denkt.

Wir set­zen KI bei Com­pu­ter­BUT­LER stra­te­gisch als „Assis­ten­ten des Archi­tek­ten“ ein. Die KI berei­tet Infor­ma­tio­nen für mei­ne Mit­ar­bei­ter vor, fasst lan­ge Ticket-His­to­ri­en zusam­men oder schlägt tech­ni­sche Lösun­gen vor. Das nimmt mei­nem Team die kogni­ti­ve Last der Infor­ma­ti­ons­su­che ab.

Fra­ge: Das klingt so, als wür­de die KI den Men­schen den Rücken frei­hal­ten, damit sie „mensch­li­cher“ sein kön­nen?

Tobi­as Hoff­mann: Genau das ist der Plan. Indem wir die tri­via­len, repe­ti­ti­ven Auf­ga­ben auto­ma­ti­sie­ren, gewin­nen wir Zeit für die kom­ple­xen Fäl­le, die eine tie­fe mensch­li­che Inter­ak­ti­on erfor­dern. Die KI erle­digt das „Was“, damit wir uns auf das „Wie“ kon­zen­trie­ren kön­nen.

Ein empa­thi­scher Sup­port-Mit­ar­bei­ter, der durch eine intel­li­gen­te KI unter­stützt wird, ist die unschlag­ba­re Kom­bi­na­ti­on der Zukunft. Wir nen­nen das „Aug­men­ted Sup­port“. Der Tech­ni­ker wird durch Daten gestärkt, bleibt aber in sei­ner Kom­mu­ni­ka­ti­on voll­kom­men mensch­lich. Unter­neh­men, die ver­su­chen, ihren Sup­port kom­plett durch Bots zu erset­zen, wer­den lang­fris­tig die emo­tio­na­le Bin­dung zu ihren Kun­den ver­lie­ren. Und im Mit­tel­stand ist die­se Bin­dung, die­ses Ver­trau­en, das wich­tigs­te Kapi­tal.

Kapi­tel 12: Empa­thie als Wett­be­werbs­vor­teil für den Mit­tel­stand

Fra­ge: Zum Abschluss die­ses Teils: War­um soll­ten sich Geschäfts­füh­rer und IT-Lei­ter im Mit­tel­stand über­haupt so inten­siv mit der „Gefühls­ebe­ne“ ihres IT-Sup­ports beschäf­ti­gen? Reicht es nicht, wenn die Tech­nik ein­fach läuft?

Tobi­as Hoff­mann: Wenn die Tech­nik immer zu 100 % lau­fen wür­de, bräuch­ten wir kei­nen Sup­port. Aber IT wird von Men­schen für Men­schen gebaut und betrie­ben – und Men­schen machen Feh­ler. Die Fra­ge ist nicht, ob Pro­ble­me auf­tre­ten, son­dern wie die Orga­ni­sa­ti­on damit umgeht.

Ein empa­thi­scher Help­desk ist ein enor­mer Pro­duk­ti­vi­täts-Boos­ter. Wenn Mit­ar­bei­ter kei­ne Angst vor dem Anruf bei der IT haben, mel­den sie Pro­ble­me frü­her. Wir kön­nen agie­ren, bevor aus einem klei­nen Feh­ler ein gro­ßer Sys­tem­aus­fall wird. Zudem sinkt der Frus­tra­ti­ons­grad in der Beleg­schaft. Eine IT, die zuhört und ver­steht, erhöht die Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit und damit die Bin­dung an das Unter­neh­men.

In Zei­ten des Fach­kräf­te­man­gels ist das ein knall­har­ter Wett­be­werbs­vor­teil. Nie­mand will in einem Umfeld arbei­ten, in dem er sich von der Tech­nik und deren Ver­wal­tern gegän­gelt fühlt. Wir als „Prag­ma­ti­sche Archi­tek­ten“ bau­en IT-Land­schaf­ten, die den Men­schen die­nen. Und der Help­desk ist das täg­li­che Schau­fens­ter die­ser Phi­lo­so­phie. Wenn wir dort Empa­thie zei­gen, bewei­sen wir jeden Tag aufs Neue, dass wir die Zie­le unse­rer Kun­den wirk­lich ver­stan­den haben. Es geht nicht um Bits und Bytes, es geht um den Erfolg des Unter­neh­mens am ande­ren Ende der Lei­tung.

Kapi­tel 13: Die Zukunft des Ser­vice – Ein Mani­fest für mensch­li­che Tech­no­lo­gie

Fra­ge: Tobi­as, wir haben heu­te viel über die psy­cho­lo­gi­sche Tie­fe dei­nes Jobs gelernt. Wenn du in die Zukunft blickst: Wie wird sich die Rol­le des Help­desk-Lei­ters und sei­nes Teams in den nächs­ten fünf bis zehn Jah­ren ver­än­dern?

Tobi­as Hoff­mann: Wir bewe­gen uns weg vom rei­nen Pro­blem­lö­ser hin zum „Digi­ta­len Coach“. In einer Welt, in der Stan­dard­pro­ble­me durch KI und Selbst­hei­lungs-Mecha­nis­men der Soft­ware gelöst wer­den, wird unser Team zu stra­te­gi­schen Beglei­tern der Mit­ar­bei­ter. Wir wer­den mehr Zeit damit ver­brin­gen, Men­schen zu befä­hi­gen, ihre digi­ta­len Werk­zeu­ge opti­mal zu nut­zen, anstatt nur kaput­te Schrau­ben fest­zu­zie­hen.

Die Anfor­de­run­gen an die kom­mu­ni­ka­ti­ven Fähig­kei­ten wer­den wei­ter stei­gen. In fünf Jah­ren wird ein exzel­len­ter IT-Sup­port­er zu 50 % ein tech­ni­scher Exper­te und zu 50 % ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ta­lent sein. Bei Com­pu­ter­BUT­LER berei­ten wir uns dar­auf vor, indem wir unse­re Recrui­ting-Stra­te­gie anpas­sen. Wir suchen nicht mehr nur nach den bes­ten Zer­ti­fi­ka­ten, son­dern nach den Men­schen mit der höchs­ten emo­tio­na­len Reso­nanz. Tech­nik kann man ler­nen, Empa­thie muss man wol­len.

Fazit: War­um der Archi­tekt nicht ohne den But­ler kann

Das Gespräch mit Tobi­as Hoff­mann führt uns zu einer zen­tra­len archi­tek­to­ni­schen Erkennt­nis: Die sta­bils­te IT-Infra­struk­tur ist wert­los, wenn sie die Men­schen, die sie nut­zen sol­len, emo­tio­nal abhängt. Eine exzel­len­te Archi­tek­tur benö­tigt einen eben­so exzel­len­ten Ser­vice – einen „But­ler“, der nicht nur die Türen öff­net, son­dern auch bemerkt, wenn der Gast einen schlech­ten Tag hat.

Empa­thie ist kein „Soft Skill“ für Sonn­tags­re­den. Sie ist ein mess­ba­res Dia­gno­se-Tool, ein effek­ti­ves Mit­tel zur Dees­ka­la­ti­on und ein stra­te­gi­scher Fil­ter im Zeit­al­ter der Infor­ma­ti­ons­über­flu­tung. Sie ist das Schmier­mit­tel in den Getrie­ben der Digi­ta­li­sie­rung.

Für Sie als Ent­schei­der im Mit­tel­stand bedeu­tet dies:

  1. Hören Sie auf Ihr Team: Neh­men Sie das Feed­back Ihres Help­desks ernst. Die emo­tio­na­len Aus­schlä­ge in den Tickets sind Früh­warn­in­di­ka­to­ren für pro­zes­sua­le Pro­ble­me in Ihrem Unter­neh­men.
  2. Inves­tie­ren Sie in die Schnitt­stel­le: Stel­len Sie sicher, dass Ihr IT-Sup­port – egal ob intern oder extern – eine Spra­che spricht, die Ihre Mit­ar­bei­ter ver­ste­hen und wert­schät­zen.
  3. Wäh­len Sie Part­ner mit See­le: IT-Dienst­leis­tung ist eine Ver­trau­ens­be­zie­hung. Ach­ten Sie bei der Aus­wahl Ihres Part­ners dar­auf, ob er nur Tickets zählt oder ob er Ihre Visi­on und Ihre Sor­gen wirk­lich ver­steht.

Als „Prag­ma­ti­sche Archi­tek­ten“ ist es unser Ziel, dass Sie sich nachts ruhig schla­fen legen kön­nen. Und die­se Ruhe kommt nicht nur von siche­ren Ser­vern, son­dern von dem Wis­sen, dass Ihre Mit­ar­bei­ter bei jedem digi­ta­len Pro­blem in guten, ver­ständ­nis­vol­len Hän­den sind.

Ihr nächs­ter Schritt

Haben Sie das Gefühl, dass Ihre IT-Abtei­lung und Ihre Mit­ar­bei­ter anein­an­der vor­bei­spre­chen? Wirkt Ihr Sup­port eher wie eine admi­nis­tra­ti­ve Hür­de als wie ein hilf­rei­cher Beglei­ter? Eine schlech­te Ser­vice-Kul­tur ver­nich­tet täg­lich pro­duk­ti­ve Zeit und demo­ti­viert Ihre wert­volls­ten Talen­te.

Ver­ein­ba­ren Sie eine kos­ten­lo­se und unver­bind­li­che “Ser­vice-Kul­tur-Poten­zi­al­ana­ly­se” mit unse­ren Chef-Archi­tek­ten und Tobi­as Hoff­mann. In die­sem 60-minü­ti­gen Gespräch ana­ly­sie­ren wir Ihre aktu­el­le Sup­port-Struk­tur, iden­ti­fi­zie­ren kom­mu­ni­ka­ti­ve Fla­schen­häl­se und zei­gen Ihnen auf, wie ein empa­thi­scher, pro­ak­ti­ver Help­desk die Effi­zi­enz und Zufrie­den­heit in Ihrem Unter­neh­men nach­hal­tig stei­gern kann. Machen Sie den ers­ten Schritt weg von der Ticket-Müh­le hin zur ech­ten Ser­vice-Part­ner­schaft.

Daten-Stra­­te­­gie
Daten sind das wert­volls­te Gut Ihres Unter­neh­mens – doch in den meis­ten KMU lie­gen sie unge­nutzt in iso­lier­ten Silos. Erfah­ren Sie in die­sem Deep Dive, wie Sie eine prag­ma­ti­sche Daten­stra­te­gie ent­wi­ckeln, Daten­si­los ein­rei­ßen und Infor­ma­tio­nen in ech­te Wett­be­werbs­vor­tei­le ver­wan­deln.
KI & Busi­ness
Künst­li­che Intel­li­genz ist das meist­dis­ku­tier­te The­ma unse­rer Zeit – doch wo hört das Mar­ke­ting-Ver­spre­chen auf und wo beginnt die rea­le Wert­schöp­fung? Erfah­ren Sie in die­sem Deep Dive, wie Sie den KI-Hype-Cycle navi­gie­ren, teu­re Fehl-Inves­ti­tio­nen ver­mei­den und eine prag­ma­ti­sche KI-Stra­te­gie ent­wi­ckeln, die Ihr Unter­neh­men wirk­lich vor­an­bringt.
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